Was bedeutet finanzielle Freiheit… für MICH?

Finanzielle Freiheit bedeutet… teure Autos fahren, auf jedem Kontinent ein Eigenheim besitzen, reisen wohin und wann man will, auf der Speisekarte im Restaurant nie mehr den rechten Teil ansehen müssen und keine Angst mehr vor Strom Nachzahlungen haben müssen. Unter Anderem. Das alles und noch viel mehr heißt es, finanziell frei zu sein. Falls du mir durch letsbefree schon länger folgst, wirst du wissen, dass ich diese Freiheit anstrebe. Doch was sind meine Gründe dafür? Richtig bewusst geworden ist mir das wieder, als ich einem Freund eine Nachricht geschrieben habe. Und ich habe das Bedürfnis, dich hier in diesem Blog Beitrag einzuweihen.

Diese Entscheidung war nicht schwer

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Ich möchte die finanzielle Freiheit, um mich nicht an einen Ort und gewisse Umstände binden zu müssen. Die Wahl, wo ich mich gerade aufhalten will, weil es sich richtig anfühlt, sollte nicht durch äußere Einflüsse durch irgendein “muss” beschränkt werden. Schon bevor ich angefangen habe, mich durch Persönlichkeitsentwicklung zu entwickeln, habe ich meinen 1-jährigen Nebenjob an der Kasse aufgegeben, um 4 Wochen nach Japan reisen zu können. Mir wurde nämlich gesagt, 3 Wochen wären das absolute Maximum an Urlaub, das man dort überhaupt hätte bekommen können und ich wollte aber 4 Wochen, denn ich habe den Großteil des Geldes aus diesem Job für genau diese Reise gespart. Ungefähr 50 Euro habe ich mir selbst für den Alltag übertragen, der Rest (300-400 Euro im Monat) kam immer auf mein “Japan” Konto. Und nun sollte dieser Nebenjob, der mir das ermöglicht hat, mich davon abhalten? Weil sie in der Saison alle ihre Mitarbeiter brauchen und ich nicht mal die 3 Wochen am Stück bekommen hätte, nicht in den Sommerferien? Nicht mit mir. Ich kündigte aus diesem Grund. Also habe ich es als unterentwickelte Person bereits gewusst: Ich will frei sein.

Wenn wir zusammen sind, ist alles andere unwichtig

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Dann gibt es da noch meine Freunde. Einige meiner Freunde sind schon seit fast 10 Jahren in meinem Leben und ich bin froh, dass ich sie immer noch kenne und mich ab und an mit ihnen treffe. Manche sind erst seit wenigen Jahren, oder Monaten, in meinem Leben. Ich bin nicht allzu gut im “mich zuerst melden” und meistens werde ich eher angeschrieben, als zuerst zu schreiben. Wenn wir uns nicht sehen, erzwinge ich aber auch keine Rechtfertigung, wieso wir keinen Kontakt haben. Treffen wir uns, so ist es, als hätte es die Zeit dazwischen nie gegeben und man ist auch nicht “böse” aufeinander, falls es keinen Kontakt gab, denn jeder hat sein Leben und genießt einfach den Moment des Zusammentreffens. Manchmal schreibe ich mit einem Freund nur, um auszumachen, wann wir uns das nächste Mal sehen werden. Ich möchte mehr von diesen realen Treffen mit Freunden, die sich für mich nach Liebe anfühlen. Deswegen arbeite ich heute auch so hart und verkrieche mich in meiner “Produzenten Höhle”, wie es alle Studenten in der Klausen Phase machen: Aufwachen, essen, lernen, schlafen. Ersetze bei mir das lernen mit produzieren und schon ist mein Tag perfekt beschrieben.

Chatten reicht mir einfach nicht

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Ich arbeite dafür, um mir diese Systeme aufzubauen, die es mir ermöglichen, mich öfter mit diesen Freunden zu treffen und echte Zeit gemeinsam zu verbringen. Kein Chatten. Es fühlt sich zwar entfernt gut an, wenn dir jemand etwas nettes schreibt, oder man freut sich, dass die Person sich gerade die Zeit nimmt, mir zu schreiben, aber das reicht mir einfach nicht. Ich möchte gemeinsam neue Restaurants ausprobieren, zusammen ins Kino gehen und lachen, zusammen reisen und diese Erlebnisse nie vergessen. In der Nachricht an diesen einen Freund schrieb ich, wie ich ein bestimmtes Erlebnis nie vergessen werde: ich laufe mit meiner Freundin Pauli in der australischen Stadt Brisbane durch die Straßen und wir suchen den Lebensmittelmarkt Coles. Da gab es so anstrengende Brückensysteme und man kann auch mit Navigation irgendwie immer auf der falschen Seite heraus. Während wir also fast überlegen, über die Schnellstraße rüber zu rennen, um endlich anzukommen (haben wir nicht, keine Angst), beschrieben wir den Film, den man drehen sollte, in dem zwei verlorene Deutsche den Coles in Brisbane suchen und auf dem Weg dahin die wildesten Abenteuer erleben. So haben wir uns die Suche versüßt und obwohl wir beide endlich ankommen wollten und schon hungrig waren, schafften wir es irgendwann. An solche scheinbar unspektakulären Ereignisse denke ich aber mit der meisten Liebe zurück. Solche Momente, wo man einfach im Einklang war und zusammen Spaß hatte. Ich möchte diese Momente sammeln und nicht nur in meiner Erinnerung neu durchleben, sondern mehr davon in Wirklichkeit erschaffen.

Welches Auto gönne ich mir denn?

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Wäre es nicht cool, in einem Lamborghini zu sitzen und von allen anderen begafft und beneidet zu werden? Ich sage es dir mal ganz ehrlich: DAFÜR möchte ich keinen. Wenn, dann für die Geschwindigkeit und das Fahrerlebnis. Oder damit ich meinen Freunden sagen kann “Kein Stress, ich hol dich in meinem Lambo ab”
Schnell fahren fühlt sich für mich auch nach Freiheit an und das ist mein Haupt Fokus. Was Autos angeht, fühle ich mich bereits unsicher, dass ich als erstes Auto eigentlich einen königsblauen Audi TT haben will. Ich will ihn zwar, aber dann kann ich nur eine Person mitnehmen. Aber ich würde andererseits lieber 3-4 Freunde mitnehmen, um mit ihnen Kurztrips quer durch Deutschland machen zu können. Deswegen überlege ich, mir ein Auto zu holen, das weniger scharf ist, aber mir mehr Spaß bringen wird. Aber hierbei ist natürlich auch die Zeit wichtig, die mir die finanzielle Freiheit dafür zur Verfügung stellen soll.

Überraschung!

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Geld ist ein Mittel zum Zweck. Ein Mittel, das es mir ermöglichen soll, meine Leidenschaft auszuüben: heimliche Geschenke. Ich bin gerne in der Stadt und laufe zusammen in Geschäften rum. Wenn dann eine gute Freundin zum Beispiel total begeistert von etwas ist, mache ich heimlich ein Foto und speichere mir diese Sache ab. Am liebsten schenke ich ihr diese Sache genau dann, wenn sie es am wenigsten erwartet. Das macht mich wirklich happy und ich liebe den Überraschungseffekt und den enthusiastischen Klang in der Stimme, die diese Person dann bekommt. Was mich aber im Moment nervt ist, dass ich bei gewissen Sachen nur Fotos machen und sie für “später dann, wenn ich es kann” abspeichern muss.

…mit welchem Geld?

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Dazu habe ich auch eine Story, die nichts mit Freunden zu tun hat: Ich sitze im Bus und mache meinen saisonalen Nebenjob, die Verkehrszählung. Es kommt ein Obdachloser in den Bus, mit zerwetzter Kleidung und er riecht durch den ganzen Bus. Er ist noch relativ jung, vielleicht 25. Ich stelle mir vor, wie es wäre, einfach auszusteigen und mit ihm “shoppen” zu gehen, um ihn einfach auf meine Kosten komplett neu einzudecken. Selbst wenn ich ihn dadurch nicht aus der Obdachlosigkeit helfen würde, hätte ich damit sein Leben aufbessern können, doch ich kann nicht: mit welchem Geld? Er steigt aus, der Busfahrer will mit mir über ihn lästern. Ich gucke bloß genervt und antworte nicht. Das war ja klar. Und ich muss meine hilflose Wut besänftigen und solche Aktionen “auf die Zukunft” verschieben. Schon wieder.

Komm, wir fliegen da jetzt hin. Geht auf mich!

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So ähnlich in der Thematik, aber es hat wieder mit Freunden und Familie zu tun, geht es mir auch bei Reisen. Alleine zu reisen hat mir nicht gefallen. Ich war 6 Monate alleine in Australien und Thailand. Ich bereue es nicht, da ich einige tolle Leute so kennen gelernt habe, aber ich würde es nicht wieder machen. Denn: als ich etwas Schönes gesehen habe, war mein erster Gedanke immer “WOW, das ist so wunderschön, wie kann jemand auf dieser Welt traurig sein, wenn das hier existiert?”, aber der zweite, der dann alles irgendwie wirkungslos gemacht hat, war “Ich kann es mit keinem teilen” und dann war die Magie verflogen. Ich möchte also mit Menschen reisen, die meine Reise und die Zeit im Ausland wertvoller machen. Und ich möchte Freunden, die unbedingt in ihrem Leben ein bestimmtes Ziel ansteuern, aber nie genug Geld verdienen können, in ihrer Urlaubszeit einfach mal eine Reise schenken. “Du willst Urlaub auf Balkonien machen? Nichts da. Pack deinen Koffer, wir fliegen da jetzt hin. Geht auf mich!  möchte ich sagen und damit Glücksgefühle und Möglichkeiten verschenken.

Außerdem möchte ich eine größere Immobilie besitzen, wo mich Freunde besuchen und ein- und ausgehen können. Sie sollen dann bei mir übernachten können, wenn sie gerade in der Nähe sind. Ich stelle mir das so ähnlich vor wie im Film Forrest Gump, dessen Mutter die Zimmer in ihrem Haus immer an unterschiedliche Reisende vermietet hat. Das fände ich auch klasse.

Es ist deine Entscheidung

Wie schon gesagt: Geld ist ein Mittel zum Zweck. Wie jemand diesen Zweck auswählt, ist seine Entscheidung. Ich weiß genau, was ich alles mit meinem anstellen will. Und dafür arbeite ich.

Was sind deine Gründe für die finanzielle Freiheit? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag.


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