Videokurs erstellen – Mein erster Videokurs erwacht endlich zum Leben

Vor einigen Wochen habe ich nach monatelanger Arbeit endlich meinen ersten Videokurs Webseite erstellen von A bis Z veröffentlicht. Es war ein sehr umfangreiches Projekt und ich habe sehr viel gelernt, habe Pläne geändert, hatte viel Spaß und manchmal auch überhaupt keinen Bock mehr, weiter zu machen. Doch es ist geschafft und hier möchte ich euch von meinen Erfahrungen berichten, denn darum geht es ja bei let’s be free: den AUFBAU meines Unternehmens, mit allen Fehlern und Erfolgen.

Welche Hindernisse kamen bei der Erstellung des Videokurses auf mich zu?

Ich würde gerne mit den Tief Phasen beginnen, damit ich den Blog Beitrag hier nicht mit den negativen Aspekten abschließen muss. Denn im Großen und Ganzen hat es ja Spaß gemacht und ich bereue nichts. 😉 Aber ich möchte euch ja einen realistischen Einblick vermitteln und dazu gehören eben auch die weniger schönen Aspekte.

Videokurs erstellen – Das lief nicht ganz so glatt:

videokurs erstellen letsbefree nay frosh mit zu viel arbeit stressIch wollte doch schon vor 2 Monaten fertig sein?!

Es dauert im Endeffekt alles länger, als man es plant. Denn auf dem Plan sah bei mir alles unglaublich produktiv aus: Zu einem bis drei Videos ein vollständiges Skript, oder 3 bis 5 Videos pro Tag aufnehmen und am besten auch noch direkt schneiden und hochladen. Puh. Es klingt tatsächlich nicht nach viel, fand ich. Aber in der Umsetzung forderte die Produktion eines Videos viel mentale Kraft, denn ich bin es weder gewohnt, viel zu erklären, noch so viel zu sprechen. Ja, ich bin einfach nicht das typische Mädchen, das gerne stundenlang viel mit der besten Freundin quatscht. Ich rede relativ wenig, dafür tue ich gerne viel mehr.

Außerdem konnte ich es mir nicht ganz erklären, aber einfach so ein Video aufzunehmen, kostete einfach viel Gehirnleistung. Einer meiner Mentoren hat mich mittlerweile darüber aufgeklärt, dass Produktion einfach eine unglaubliche Leistung benötigt und zum Beispiel körperliche Arbeit, die man ohne Nachdenken erledigt, viel leichter in der Umsetzung ist. Mittlerweile macht das für mich auch Sinn und man wird zwar besser, je mehr man produziert, aber du solltest dich nicht als Schwächling fühlen, wenn du zuerst nicht so viel produzieren kannst, wie du es wolltest. Die Übung macht es einfacher, mehr Ergebnisse zu liefern.

Jeden Tag das gleiche…

Einzelne Phasen werden nach der ersten Euphorie bald zäh und es wird immer schwerer, sie zu Ende durch zu ziehen. Es kommt bald ein gewisser Abfuck auf einen zu, wenn man jeden Tag das selbe für den Videokurs machen muss, z.B. zuerst einmal das ganze Skript aufzuschreiben, oder alle Videos nacheinander aufzunehmen. Man bekommt einen Tunnelblick, ähnlich wie in der Klausuren Phase im Studium, geht meist nicht raus und wenn doch, quält man sich mit dem schlechten Gewissen, warum man denn gerade nicht lieber arbeitet, ab. Ich denke, dass es den meisten Jung-Unternehmern so geht, dass sie unbedingt ihre Ziele so sehr erreichen wollen, dass sie die Arbeit vor alles Andere stellen und sich dann auch nur darauf konzentrieren und dann so ungesunde Dinge tun, wie die Zeit fürs frische Kochen oder den Sport einzusparen.

Wann kann ich endlich in meiner tollen Zukunft leben?

Ich zum Beispiel bin die meiste Zeit so ungeduldig auf meine tolle Zukunft, dass ich die Gegenwart nicht allzu genieße und eher so als Mittel zum Zweck benutze. Das ist nicht optimal, aber niemand ist perfekt. Ich bin meist sehr extrem und mache lieber zu viel, als zu wenig. Und ja, das sorgt dafür, dass ich im Moment der Produktion sehr ruhelos bin.

Es ist gewissermaßen ein Opfer das man bringt: meiner Meinung nach ist es besser, eine Zeit lang durch zu powern, als ewig nur zu planen und sich zu schonen. Ich bin mehr jemand, der sich extremen Druck macht und gerne schneller am Ziel ist.  Ab und zu kann sich da natürlich der ein oder andere Mini Burnout einschleichen, doch das wird weniger wahrscheinlich, wenn man sich besser im Griff hat und sich dann doch zwingt, morgens mal lieber zu meditieren, als zuerst zur Kaffeemaschine und danach sofort an den PC zu rennen, nachdem man aufgestanden ist. Ich habe Respekt für jeden, der es schafft, hierbei eine Balance zu halten.

Irrationale Ängste, die Blockaden von Fortschritt

Weiß ich wirklich schon genug? Bin ich es wirklich wert, mich als Expertin hinzustellen und den Leuten mein Wissen für Geld zu verkaufen? Darf ich so viel Geld überhaupt verlangen?

All diese Fragen konnte ich letztendlich mit JA! beantworten. Natürlich. Alles, was einen an solchen, teilweise irrationalen Fragen, blockiert, habe ich nach einiger Zeit überwunden und mich dann geärgert, wieso ich davor Angst hatte. Wenn ich einen Schritt gegangen bin, bekam ich stattdessen richtig tolles Feedback. Das wichtigste ist es deshalb, einfach zu machen, statt sich von diesen unnötigen Ängsten einnehmen zu lassen.

Das war es grob zu den größten Hindernissen, die es auf dem Weg meines ersten Videokurses zu bewältigen gab.

Videokurs erstellen – Das hat mich motiviert, weiter zu machen

videokurs erstellen letsbefree yayShort time pain for long time gain

Die Dinge, die es wirklich wert sind, erfordern Zeit, Schweiß und Tränen. Ich wusste, dass der Kampf mit Ängsten, die ganze investierte Zeit, all die Stunden an Wissen und Praxis, es letztendlich wert sind. Denn mein Ziel ist es, passives Einkommen aufzubauen. Ein automatisiertes System, das mir Geld einbringt, ohne dass ich Stunden meiner Lebenszeit mein Leben lang gegen Geld eintausche, wie es noch die meisten machen, bis zur Rente. Man soll Geld für sich arbeiten lassen, statt für Geld zu arbeiten, sagen all die reichen und erfolgreichen Persönlichkeiten. Das ist mein großes Ziel und dafür würde ich so gut wie alles investieren. Auch wenn ich mich dafür zusammenreißen und mich selbst zur Arbeit disziplinieren muss (es zwingt mich ja kein externer Chef dazu), was Willenskraft erfordert. Ich tue es gerne, weil ich das zukünftige Ergebnis bereits kenne. Es ist nur noch nicht materialisiert, aber ich befinde mich auf dem besten Weg dorthin.

Kleine Erfolgserlebnisse

Das Skript ist fertig geschrieben. Ich bekomme neue Ideen, wie ich meinen Kurs optimieren kann. Alle Videos sind aufgenommen. Jemand lobt meinen Fortschritt, oder überhaupt die Idee, dass ich einen kompletten Videokurs erstellen möchte. All das waren kleine Erfolgserlebnisse auf dem Weg, die mir die nächste Phase leichter gemacht haben.

[Doch VORSICHT! vor Anerkennung durch bloßes Reden. Das ist, wenn du vor deinen Freunden angibst, dass du eine tolle Idee oder einen krassen Plan hast, aber das nur Gelaber ist. Dadurch erhälst du zwar eine gewisse Anerkennung, doch die ist einfach nur höflich. Es gibt zwar Menschen, die dich dann dafür feiern. Doch dann gibt es auch Menschen, die auf deine realen Ergebnisse gucken: Hast du nur davon geredet, oder kommst du wirklich voran und MACHST es?!

Ich habe nämlich beim Release meines Kurses eine andere Art von Anerkennung gespürt, als bei all den Malen, wo ich bloß vom Kurs erzählt habe. Auf einmal gab es wirklich ein Produkt. Es gab viele Leute, die stolz auf mich waren. Zuvor bekam ich Zuspruch für meinen Mut und viel Höflichkeit, doch ich weiß nicht, wie viele tatsächlich glaubten, dass ich es vollenden würde. Es fühlt sich nun ganz anders an und ich habe wahrscheinlich bei einigen einen höheren Rang eingenommen, weil ich eine Macherin bin.]

Mentale Unterstützung

Es gab in dem ganzen Prozess einen Menschen, mit dem ich viel gemeinsam hatte. Genauso wie ich baut er im Moment sein Online Unternehmen auf und wir waren gleichzeitig dabei, unsere ersten Videokurse zu erstellen. Er hat mir manchmal geschrieben, dass er einige von diesen irrationalen Ängsten auch gespürt hat, oder auch mal geschrieben, wie er sich auf die Zeit freut, in der sich all die Arbeit ausgezahlt hat.

Es hilft ungemein, jemanden zu haben, der den selben Weg wie du geht. Einfach noch weitere Hustler in seinem Umfeld, die es nachempfinden können, dass man nicht an sie glaubt. Oder dass man seinen Frust über unperfekte Sachen mit jemandem teilen kann, der einem dann sagt, dass es eigentlich wirklich gute Ergebnisse sind. Oder einfach jemanden zu haben, der an dich und deinen Erfolg glaubt, abgesehen von einem selbst. Selbst wenn es nur eine Person ist, die wirklich an dich glaubt, ist das mehr wert, als viele höfliche “du schaffst das schon” von Leuten, denen es im Grunde egal ist, ob du es schaffst, oder nicht.

Sehr viel neues Wissen und Praxis Erfahrung

Klar macht man zu Beginn noch einiges falsch und ärgert sich darüber. Zum Beispiel ist eine Video Aufnahme direkt für die Tonne, oder man plante, viel zu schaffen, aber eine kleine Sache verlangte dann mehr Aufmerksamkeit, als du erwartet hast. Doch im Endeffekt habe ich viel neues gelernt, das mir direkt und indirekt weiter geholfen hat und was sowohl in meinen Kurs geflossen hat, oder mir Anregungen für weitere Inhalte gebracht hat.

Alles hat seinen Sinn. Vielleicht hast du ein scheinbar unwichtiges Problem entdeckt, was viele andere auch haben und ein YouTube Video darüber zu drehen, was bisher noch keiner erstellt hat, bringt dir am Ende mehr Reichweite und dein Business voran. Oder ein Fehler, den du beim Schnitt gemacht hast, bringt dich dazu, bei den nächsten Videos mehr Aufmerksamkeit auf Details zu richten und immer besser zu werden.

Egal, was schief läuft, am Ende bist du dadurch eine Erfahrung reicher.

Hast du schon einmal einen Videokurs aufgenommen? Wenn ja, erkennst du dich in meinen Hürden und Erfolgserlebnissen wieder? Oder möchtest du einen aufnehmen, traust dich aber nicht zu starten? Vielleicht konnte ich dich ja dazu motivieren, jetzt zu beginnen. Schreibe mir gerne deine Gedanken dazu in einem Kommentar unter diesem Beitrag.

 


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